Donnerstag, 8. November 2007

Details aus den letzten Tagen

Sonnenuntergang(auf dem Weg von Paris nach Hause)
beim Mittagessen

Milos und Karo


Der noch nict fertige Brotbackofen von oben. Die Schicht innen dient nur zur Stabilisation und wird später zerstört.



Nikola beim Zigelsteine sägen




Das ist der Brotbackofen an dem wir arbeiten(also unter der Plane)

















Heute Mittag ist hier alles ein bisschen verschlafen. Wir haben ja jeden Donnerstagnachmittag Personal Project, wo man irgendein eigenes Projekt machen kann. Doch wir haben uns heute Mittag entschieden mal einfach gar nix zu machen. Das Wetter heute Mittag ist auch nicht gut, der Himmel ist grau und man bekommt nicht gerade super Laune.
Heute Morgen sah das noch anders aus. Ich war mit Olivier(technischer Leiter), Sebe und Svieta in der Stadt bei dem erneuerbaren Energien Projekt. Am Wochenende ist dort eine Ausstellung über erneuerbare Energien, wie eine kleine Messe, wo auch Firmen ihre Produkte vorstellen. Wir haben heute Morgen sehr viele Bierbänke und Stühle hin und her geschleppt und alles schön aufgebaut. Außerdem noch die ganzen Firmenplaketten an den verschiedenen Ständen angebracht, so wie es halt auf dem Plan eingezeichnet war.
Ach ja es gab dann noch Apero um die Mittagszeit, das war ne super Sache.

Heute Mittag habe ich schon eine gute Tat getan. Mein Personal Project war Sebe helfen. Er hat schon vor längerem einen Flug nach Deutschland gebucht. Von Bordeaux über Frankfurt nach Hannover, dort will er einen Freund(hat ne Pizzeria, was machen auch sonst Italiener in Deutschland) besuchen. Die Sache ist nur, der Flug ist am 22.11 und genau da ist auch ein einwöchiges Seminar in der Bretagne. Da er EFD(Europäischer Freiwilligendienst) macht, muss er an dem Seminar von der Europäischen Union auch teilnehmen. Nun soll er eine Gebühr von 700Euro bezahlen wenn er an dem Seminar nicht teilnimmt, da es normalerweise verpflichtend ist. Wie die Summe zustande kommt und an wen man das bezahlen sollte ist ne ganz komische Sache. Er hat dann versucht in Italien bei Lufthansa anzurufen ob man den Flug umbuchen kann. In Italien konnte man ihm aber nicht Recht Auskunft geben und ich habe ihm angeboten, dass ich in Deutschland bei Lufthansa anrufen kann. Heute Mittag hat er dann ne Telefonkarte gekauft, wir haben im Internet schnell die Nummer rausgesucht und ich hab dann vorher angerufen. Jetzt ist er glücklich, dass man den Flug ändern konnte. Er fliegt jetzt im Februar und die Umbuchungsgebühr ist 50 Euro.

Die letzten Tage waren ganz normal hier. Am Dienstag hab ich morgens am Dach mitgearbeitet. Dort wird ein Vordach gebaut und es gibt tragende Holzpfeiler die aus der Wand(mit unförmigen Steinen gemauert) herauskommen. Die Aufgabe war es, dieses Loch zumauern. Dies ist wie ein schwieriges Puzzlespiel, da man Steine finden muss, die von der Form gut passen.
Mittags sollten eigentlich die Jugendlichen mit dem Puppentheater kommen. Es wurde alles vorbereitet und um kurz vor halb drei hat jemand angerufen und abgesagt. Die nächsten drei Mal kommen sie jetzt auf jeden Fall nicht. Wir haben dann den Willkommenskuchen alleine gegessen und noch interessant diskutiert. Jetzt machen wir das mit den Puppen halt ohne die Jugendlichen. Man muss halt kreativ sein.
Am Mittwoch war ich dann mit Tomoyo Kitchenteam. Es gab nicht mehr viel zum Essen, da wir mal wieder einkaufen gehen sollten. War dann totale Improvisation. Es gab noch Nudeln, die wir gemacht haben aber keine Tomatensauce dazu. Sie hat dann ein paar Nudeln einfach mit Thunfisch und Mais(mag ich beides nicht so) gemischt. Karo hat mir zufällig gesagt, dass man eine Soße aus Butter(erst in der Pfanne zerlaufen lassen), Mehl und Milch machen kann. Wie viel von jedem wusste sie jedoch auch nicht. Ich habs dann einfach probiert. Das Ergebnis war aber keine Soße, es war nicht mal flüssig. Vielleicht hab ich ja das falsche Mehl genommen(erst eins für Brotbacken) weil ich das andere erst zu spät gefunden habe.
Naja es gab ja noch Ketchup, mit dem man Nudeln immer essen kann^^
Mittags war ich mit Tomoyo im Champion einkaufen. Ganze 56 Euro. Soviel haben wir eigentlich gar nicht gekauft aber na ja. Solidarités Jeunesses zahlt ja. Wir haben beim Champion ein Konto und müssen an der Kasse nur die Nummer sagen. Den Kassenzettel müssen wir dann hier im Haus bei den Permanents abliefern. Abends haben wir Harry Potter auf Holländisch(Evelyn hat Hermine synchronisiert) angeschaut, deswegen haben wir im Champion auch noch zwei Box Popcorn mitgenommen. Warn aber Caramell Popcorn, von denen nicht jeder so begeistert war.
Morgen früh geht’s wieder zu dem erneuerbare Energien Projekt.

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